Ein Tag der Freude
Maienzug Aarau: Zahlreiche Zuschauer/innen wohnten dem Umzug bei
Trotz einer Vielzahl an Herausforderungen schliesst die Spitex Region Lenzburg das Jahr 2025 erfolgreich ab. Rund CHF 250’000 werden an die Vertragsgemeinden zurückgeführt – verbunden mit einer klaren Botschaft: Zukunftsfähige Versorgung gelingt nur gemeinsam.
Lenzburg Präsident Jürg Link betonte die langfristige und zukunftsorientierte Ausrichtung der Organisation – für Mitglieder, Mitarbeitende, Klientinnen und Klienten sowie die Gemeinden als Auftraggeber. Gerade in einem anspruchsvollen Umfeld brauche es Stabilität und Verlässlichkeit. 2025 schloss die Spitex Region Lenzburg mit mehr als CHF 250’000 Überschuss ab, die vollständig an die Vertragsgemeinden zurückgeführt werden. Geschäftsführer Daniel Lukic hebt hervor, dass wirtschaftliche Leistung und hohe Qualität kein Widerspruch seien: «Bedarfsgerechte Leistungen werden in jeder Komplexität zu guten Kosten, fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen erbracht – bei gleichzeitigem Anspruch, sich laufend weiterzuentwickeln.»
Auch die Gemeinden würdigen die Zusammenarbeit. Gemeinderätin Michèle Andres aus Niederlenz hebt im Jahresbericht die hohe Pflegequalität und Verlässlichkeit der Spitex Region Lenzburg hervor. Stadtammann (Lenzburg) und FDP-Grossrat Andreas Schmid bezeichnet die Spitex Region Lenzburg als unverzichtbar und weit mehr als einen Leistungserbringer – vielmehr als verlässliche Partnerin, mit der die Stadt seit Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeite.
Die Herausforderungen bleiben gross: Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und begrenzte Ressourcen treffen auf operative Schwankungen von bis zu 30 Prozent innerhalb einzelner Monate. Gleichzeitig zeigt sich die Realität von «ambulant vor stationär»: Immer mehr komplexe Leistungen werden zuhause erbracht und entlasten stationäre Angebote. Fast jede zweite verrechnete Stunde ist für Klienten, die in den letzten 7 Tagen aus einer stationären Einrichtung entlassen wurden und nun ambulante Pflege der Spitex bei sich zu Hause brauchen.
Auch die Entwicklung in Möriken-Wildegg prägte die Diskussionen. Trotz intensiver Gespräche gelang es nicht, den Gemeinderat von einer gemeinsamen Zukunft zu überzeugen. Daniel Lukic betont, dass Versorgung nicht an Gemeinde- oder Organisationsgrenzen endet. Die Nichtteilnahme an der Ausschreibung sei bewusst erfolgt. «Wir wollen alle Gemeinden gleichbehandeln und das wäre mit unterschiedlichen Leistungsvereinbarungen nicht mehr möglich gewesen.
Personell verabschiedete die Spitex Region Lenzburg Vizepräsident Ueli Kohler und dankte ihm für sein langjähriges Engagement. Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Fabienne Naumann, Juristin und ehemalige Gemeinderätin sowie Daniela Mustone, ehemalige Geschäftsleiterin der Krebsliga Aargau mit breiter Führungs- und Verbandserfahrung.
Der Blick nach vorne bleibt zuversichtlich: Ziel bleibt eine qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und verlässliche Versorgung der Bevölkerung. Weitere Infos zur Spitex Region Lenzburg finden Sie online unter: www.spitex-lenzburg.ch
pd
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