Michael Scherrer
Er analysiert die Gegner des FC Aarau
Das Wasser des Schwarzbrunnens an der Murackerstrasse fliesst neu in den Boden statt in die Kanalisation. Gleichzeitig hat die Stadt 24 Quadratmeter Asphalt entfernt und die Fläche bepflanzt.
Lenzburg Der Schwarzbrunnen an der Murackerstrasse ist der erste bestehende Stadtbrunnen in Lenzburg, der mit einer Versickerungsanlage ergänzt wurde, wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt. Beim neuen Brunnen im Malagapark wurde dieses Prinzip bereits beim Bau berücksichtigt. Nun sollen an weiteren geeigneten Standorten Brunnen umgerüstet werden.
Der Umbau ist Teil der kommunalen Klimastrategie und folgt dem sogenannten Schwammstadtprinzip: Wasser wird vor Ort aufgenommen, gespeichert und langsam wieder abgegeben. Das soll die Kanalisation entlasten, Hochwasser vorbeugen und zur Abkühlung des Stadtklimas beitragen.
Beim Schwarzbrunnen gelangt das saubere Wasser durch die neue Anlage in den Boden und reichert das Grundwasser an. Die Aushubarbeiten für die Sickergrube zeigten zudem, dass aufgrund des Wurzelwuchses voraussichtlich auch ein angrenzender Stadtbaum vom versickernden Wasser profitieren dürfte.
Zusätzlich wurde rund um den Brunnen eine asphaltierte Fläche von 24 Quadratmetern entsiegelt und bepflanzt. Dadurch erhalten die benachbarten Bäume mehr Regenwasser und ihre Wurzeln mehr Luft. Für die Reinigung des Brunnens bleibt der Anschluss an die Kanalisation erhalten. Über einen eigens eingebauten Weichenschacht lässt sich das dabei anfallende Abwasser weiterhin dorthin ableiten. Auch bei künftigen Umbauten sollen nach Möglichkeit Stadtbäume in Brunnennähe vom Sickerwasser profitieren.
red
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