Helena Hodel
begleitet im Rahmen der Palliative-Care-Begleitgruppe Sterbende
Das Maskottchen des Komitees. Bild: zvg
In Unterentfelden formiert sich derzeit ein überparteiliches Komitee unter dem Namen «Unterentfelden besser-mache», das sich gegen die geplante Fusion mit der Stadt Aarau richtet. Das Komitee befindet sich aktuell in Gründung und will aktiv über die Risiken einer Eingemeindung informieren und für den Erhalt der Eigenständigkeit von Unterentfelden werben.
Unterentfelden Das Komitee setzt sich dafür ein, dass Unterentfelden seine Identität, Mitbestimmung und Infrastruktur eigenständig weiterentwickeln kann. «Unsere Gemeinde wächst, hat eine gute Infrastruktur und lebt bereits heute die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden – ohne unsere Eigenständigkeit aufzugeben».
Die Kreisschule Entfelden steht für Nähe, Stabilität und kurze Schulwege. Doch mit einer Fusion droht der Wegfall der bewährten Zusammenarbeit. Vertragspartner der Kreisschule Entfelden wäre künftig die Stadt Aarau – nicht mehr Unter-entfelden. Ob die Zusammenarbeit dann noch aufrechterhalten wird oder funktioniert wie bisher, ist völlig offen.
Besonders betont wird der Wert der direkten Demokratie und Bürgernähe, die in Unterentfelden aktiv gelebt wird. «Wir wollen nicht zu einem Aussenquartier von Gross-Aarau werden, sondern unsere Zukunft weiterhin selbst gestalten. Werfen wir unsere direkte Mitsprache nicht für ein paar Sitze im Aarauer Einwohnerrat, welche auch nur für zwei Jahre garantiert wären, über Bord.»
Das Komitee ruft alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich zu engagieren und an der Gestaltung einer eigenständigen Zukunft von Unterentfelden mitzuwirken.
Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und zur aktiven Mitwirkung finden Interessierte ab sofort auf unterentfelden.besser mache.ch.
pd
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